DPSG Stamm Wartbaum

SATZUNG DES FÖRDERVEREINS „STAMM WARTBAUM e.V.

§ 1 Name, Sitz

  1. Der Verein führt den Namen „Förderverein Stamm Wartbaum eV“. Er hat seinen Sitz in Nidderau-Windecken.
  2. Das Vereinsjahr ist das Kalenderjahr.
  3. Der Verein ist in das Vereinsregister einzutragen.

§ 2 Zweck

  1. Der Verein dient gemeinnützigen Zwecken, indem er die pädagogischen, seelsorgerischen und sozialen Aufgaben der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), Stamm Wartbaum, ideell und finanziell fördert. Der Stamm Wartbaum (Vorstand) ist verpflichtet, dem Vorstand des Fördervereins über die geleisteten Zuwendungen verbindliche Rechenschaft zu geben. Die DPSG ist Mitgliedsverband im Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Der Verein ist an die Existenz des Stammes gebunden. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten hieraus keine Zuwendungen. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Vereins können alle natürlichen Personen, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, sowie juristische Personen, werden.
  2. Die Aufnahme erfolgt durch Beschluß des Vorstandes.
  3. Die Mitglieder des Vorstandes der DPSG, Stamm Wartbaum, gehören dem Verein kraft Amtes an und sind deshalb auf Wunsch von der Beitragszahlung befreit.
  4. Die übrigen Mitglieder sind zur Zahlung eines jährlichen Mitgliedsbeitrages verpflichtet. Diese hat innerhalb des ersten Quartals eines jeden Vereinsjahres zu erfolgen.

§ 4 Mitgliedschaftsende

  1. Die Mitgliedschaft erlischt:
    1. durch den Tod
    2. durch Austritt, der dem Vorstand gegenüber schriftlich, spätestens sechs Wochen vor Ende des Vereinsjahres zu erklären ist
    3. durch förmlichen Ausschluß kraft Beschluß des Vorstandes.
  2. Der Ausschluß aus dem Verein kann erfolgen:
    1. wenn ein Mitglied grob oder wiederholt gegen die Ordnung, die Satzung oder Beschlüsse des Vereins verstößt
    2. wenn ein Mitglied das Ansehen der DPSG in der Öffentlichkeit schädigt
    3. bei Beitragsrückständen von mehr als einem Jahresbeitrag
    4. bei einem sonstigen schwerwiegenden Grund.
  3. Vor der Entscheidung über den Ausschluß ist das betroffene Mitglied anzuhören. Gegen den Beschluß des Vorstandes kann innerhalb von zwei Wochen Widerspruch eingelegt werden. Hierüber hat die nächste ordentliche Mitgliederversammlung zu entscheiden, wobei das betroffene Mitglied nicht stimmberechtigt ist.

§ 5 Organe des Vereins

  1. Organe des Vereins sind:
    1. der Vorstand
    2. die Mitgliederversammlung
  2. 2. Die Organe fassen ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten, soweit in dieser Satzung nichts anderes bestimmt ist. Bei Stimmgleichheit entscheidet die Stimme des Versammlungsleiters.

§ 6 Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus:
    • dem Vorsitzenden, und
    • dem stellvertretenden Vorsitzenden, als geschäftsführender Vorstand
    • dem Schriftführer
    • dem Kassenwart
    • einem Beisitzer
  2. Der Vorsitzende des DPSG, Stamm Wartbaum, ist kraft Amtes Beisitzer des Vereins. In seiner Abwesenheit nimmt sein Stellvertreter an den Sitzungen teil.
  3. Die übrigen Vorstandsmitglieder werden für die Dauer von zwei Jahren von der Mitgliederversammlung gewählt.
  4. Durch Beschluß der Mitgliederversammlung sind die Mitglieder des Vorstandes jederzeit einzeln abwählbar. Hierzu bedarf es der Zwei-Drittel-Mehrheit der anwesenden Mitglieder.
  5. Der Vorstand leitet den Verein und führt die Geschäfte. Er ist an die Beschlüsse der Mitgliederversammlung gebunden. Vertretungsbefugt nach §26 BGB sind der Vorsitzende und im Falle seiner Verhinderung, der stellvertretende Vorsitzende. Die Verhinderung ist Außenstehenden nicht nachzuweisen.
  6. Über Ausgaben, die im Einzelfall den Betrag von DM 2.000,-- nicht übersteigen, entscheidet der Vorstand. Im Übrigen ist ein Beschluß der Mitgliederversammlung herbeizuführen.
  7. Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens 3 Mitglieder anwesend sind. Die Sitzungen werden vom Vorsitzenden oder seinem Vertreter geleitet.
  8. Über jede Vorstandssitzung ist eine Niederschrift zu fertigen, die von dem die Sitzung leitenden Vorstandsmitglied und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist. Die Niederschriften sind aufzubewahren.
  9. Der Vorstand hat jährlich der ordentlichen Mitgliederversammlung Rechenschaft über seine Tätigkeiten und die vorgenommenen Ausgaben und Einnahmen zu geben.
  10. Der Vorstand hat jährlich einen Haushaltsplan zu erstellen, der der Mitgliederversammlung zur Beschlußfassung vorzulegen ist.
  11. Der Vorstand kann Personen, die sich durch besondere Leistungen für die Pfadfinder in Windecken oder durch hervorragende Mitarbeit verdient gemacht haben, ehren.

§ 7 Mitgliederversammlung

  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal im Jahr statt und ist jeweils in den ersten vier Monaten des Vereinsjahres durch den Vorstand einzuberufen.
  2. Zu den Aufgaben der ordentlichen Mitgliederversammlung gehören:
    1. Die Entgegennahme des Rechenschaftsberichtes des Vorstandes und des Berichts der Kassenprüfer
    2. Entlastung des Vorstandes
    3. die Wahl des Vorstandes
    4. die Wahl der Kassenprüfer, die nicht dem Vorstand angehören dürfen
    5. Festlegung des jährlichen Mitgliedsbeitrages
    6. Beschlußfassung über den Haushaltsplan
    7. die Entscheidung über den Widerspruch gegen den Ausschluß eines Mitglieds.
  3. Der Vorstand hat jährlich die Kasse des Vereins und die Buchführung durch 2 Personen prüfen zu lassen.
  4. Die Einberufung der Mitgliederversammlung geschieht durch schriftliche Einladung an alle Mitglieder mit einer Einladungsfrist von mindestens 2 Wochen unter Angabe der Tagesordnung.
  5. Anträge sind innerhalb einer Frist von 1 Woche vor der jeweiligen Mitgliederversammlung schriftlich mit einer Begründung versehen dem Vorstand einzureichen. Anträge, die nicht fristgerecht eingegangen sind, können auf die Tagesordnung der jeweiligen Versammlung gesetzt werden, wenn ein Drittel der anwesenden Mitglieder dieser Versammlung dies verlangt. Anträge auf Satzungsänderung, auf Auflösung des Vereins, oder Abberufung eines Vorstandsmitglieds, bedürfen, abweichend von den übrigen Anträgen, der ausdrücklichen schriftlichen Ankündigung in der Einladung zur Mitgliederversammlung und können nicht ad hoc aus der jeweiligen Versammlung heraus gestellt werden.
  6. Die Mitgliederversammlung ist bei ordnungsgemäßer Einberufung ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig.
  7. Jede juristische Person, die Mitglied des Vereins ist, hat nur eine Stimme. Das Stimmrecht wird durch deren vertretungsberechtigtes Organ ausgeführt und kann jeweils für eine Mitgliederversammlung schriftlich übertragen werden.
  8. Die Leitung der Mitgliederversammlung obliegt dem Vorsitzenden, im Verhinderungsfall seinem Stellvertreter.
  9. Über die Sitzungen der Mitgliederversammlung ist vom Schriftführer eine Niederschrift anzufertigen, die vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist. Die Niederschriften sind aufzubewahren.
  10. Außerordentliche Mitgliederversammlungen müssen einberufen werden, wenn mindestens 30% - entscheidend ist die Mitgliederzahl zum Zeitpunkt der letzten ordentlichen Mitgliederversammlung – der Mitglieder dies unter Angabe von Gründen verlangen. Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitglieder-versammlung einberufen. Die außerordentliche Mitgliederversammlung hat innerhalb von vier Wochen nach Eingang des Antrags beim Vorstand stattzufinden. Die Einladungsfrist, unter Angabe der Tagesordnung, beträgt zwei Wochen.

§ 8 Satzungsänderung, Auflösung

  1. Die Beschlußfassung über Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins obliegt der Mitgliederversammlung.
  2. Eine Satzungsänderung bedarf der Drei-Viertel-Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder einer Mitglieder-versammlung.
  3. Der Beschluß über eine Änderung des Vereinszwecks oder die Auflösung des Vereins bedarf der Zwei-Drittel-Mehrheit sämtlicher Vereinsmitglieder.
  4. Der Vorstand ist ermächtigt, Satzungsänderungen, die vom Amtsgericht oder vom Finanzamt aus Rechtsgründen für erforderlich gehalten werden, eigenständig zu beschließen und anzumelden. Diese Änderungen sind den Mitgliedern bei der nächsten Mitgliederversammlung mitzuteilen.

§ 9 Verwendung des Vereinsvermögens

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines Zweckes fällt das Vermögen des Vereins treuhänderisch an die katholische Kirchengemeinde in Windecken. Sie ist verpflichtet, das Vermögen dem Pfadfinderstamm der DPSG, Stamm Wartbaum, zu erhalten, oder für dessen Zwecke zu verwenden. Ist dies nicht durchführbar, muß es einem Jugendverband der Gemeinde zugeleitet werden.

§ 10 Allgemeine Bestimmungen

Die Satzung wurde in der Gründerversammlung am 21.11.1991 beschlossen und in Kraft gesetzt. Der Beitrag beträgt DM 24,--* pro Kalenderjahr.

* aktuell 15,-- EUR p.a.