DPSG Stamm Wartbaum

Die Leiter

Immer wieder stellen sich junge und junggebliebene Menschen in den guten Dienst der Sache: unsere Leiterinnen und Leiter.

Foto vom Leitertreffen 2011
Hier sind sie - die Titanen der angewandten Pädagogik

Ehrenamtlich? Na klar!

In unzähligen ehrenamtlichen Stunden leisten sie ihren Beitrag. Seit über 30 Jahren sind es diese engagierten Erwachsenen, ohne die Pfadfinderarbeit nicht möglich ist. Die den Stamm Wartbaum dorthin gebracht haben, wo er ist. Einige von ihnen waren selbst Wölflinge und versuchen nun ihr Wissen, die Erlebnisse und einzigartigen Erfahrungen und all das an die nächste Generation weiterzugeben, was sie in ihrem Pfadfinderleben erfahren und mitnehmen durften. Sie wissen, wie wertvoll diese Zeit für junge Menschen ist. Aber auch zahlreiche Quereinsteiger sind mit von der Partie und haben erst als Erwachsene den Weg zu den Pfadfindern gefunden.

Volljährig? Unbedingt!

Volljährig muß man als Leiterin oder Leiter sein bei der DPSG. Das ist gut so, denn die Leiterinnen und Leiter haben eine große Verantwortung. Sie bekommen Kinder und Jugendliche von den Eltern anvertraut. Sie verbringen Zeit mit ihnen und begleiten sie beim Erwachsenwerden. In Zeltlagern, aber auch in den wöchentlichen Truppstunden oder bei gemeinsamen Projekten. Zeit, Energie, Teamgeist, Kreativität, Verständnis und Verantwortungsbewußtsein wird von den Leitern gefordert. Nicht wenig - ein hoher Anspruch. Und was kommt zurück?



Streß? Ja, aber....

Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist nicht immer einfach. Wenn man nach einem 10-tägigen Sommerlager müde nach Hause kommt, viel zu wenig geschlafen hat, die Tageswanderung wieder viel zu lang war, die Banner vor diversen Überfällern verteidigt hat, bei strömendem Regen die Zelte abgespannt hat, keinen Zitronentee mehr sehen kann, immer nur mit eiskaltem Wasser geduscht hat, seinen Urlaub, Wochenenden und Freizeit geopfert hat, ist das nur die eine Seite. Natürlich gibt es keine vernünftigen, rationalen Gründe, all das über sich ergehen zu lassen.

Gemeinschaft, Teamgeist und mehr? Das ist es

Man erlebt aber auch die anderen Dinge. Im Zeltlager hat man auch in strahlende Kinderaugen gesehen und begeisterte Jugendliche in unterschiedlichen Altersstufen erlebt. Man hat gesehen, wie alle mitmachen. Beim Feuerholz sammeln, beim Singen am Lagerfeuer, beim gemeinsamen Essen aus der Pfadi-Küche, beim Feiern des Gottesdienstes im Lager. Man hat Gespräche geführt, mit dem kleinen Wölfling, dem pubertierenden Jungpfadfinder oder fast erwachsenen Rover. Man hat gesehen, wie jeder seinen Teil zum Ganzen beiträgt. Auch im Leitungsteam. Bei den Pfadfindern erfahren Kinder und Jugendliche Gemeinschaft – aber auch die Leiterinnen und Leiter. Sicher, es ist viel Arbeit, aber es lohnt sich. Das wird jeder bestätigen, der schon mal Leiter beim Stamm Wartbaum war. Die Zeit bei den Pfadfindern vergisst man nicht. Sie prägt. Kinder und Jugendliche genauso wie Erwachsene, die als Leiterinnen und Leiter die jungen Menschen unterstützen, das eigene Leben zu entdecken und bewusst in die Hand zu nehmen.

Viele waren es bei uns. Wie viele genau? Schwer zu sagen. Bestimmt mehr als 100 tolle Menschen, die als Leiterin oder Leiter in all den Jahren ihren Beitrag zur Pfadfinderarbeit beim Stamm Wartbaum in Windecken geleistet haben. Schön, daß es immer wieder Leute gibt, die bei uns im Stamm mitmachen.